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Chronik
Als Ristfeucht, zwischen Bad
Reichenhall und Meleck an der heutigen B 21 gelegen,
im
16. Jahrhundert
stärker besiedelt wurde , gehörten die Vorfahren des jetzigen Motzenwirts,
Johann Leitner, zu den ersten Bauern, die sich hier niederließen. Das
Anwesen blieb seither
ununterbrochen in Familienbesitz, wenn auch im Laufe der Jahrhunderte die
Namen der
Familien durch Einheirat von “Schweiger” über “Berger”
bis zu “Leitner”
wechselten.
Mathias Schweiger war der erste, der das Anwesen
im Jahre 1612 erwarb und
dafür
3 Pfund, 1 Schilling und 9 Pfennige Stern an den
Fürsten von Bayern abführen mußte.
Ein schöner Batzen Geld für die damalige Zeit.
Im Jahre 1671 übernahm
Michael Berger
das Gütl mit einem Viehbestand von 4 Kühen, 2 Kälbern, 2 Jungrindern und 4
Geißen.
Er war es, der
im Jahre 1690 eine Konzession für eine
Krämerei
beantragte,
die ihm,
wie den aus dieser Zeit stammenden alten Urkunden zu entnehmen ist, auch
gestattet
wurde. Doch schon wenig später erweiterte der rührige Landwirt und Kramer
das Geschäft
und eröffnete eine
Schnapsschänke, aus der sich im Laufe der Zeit
schließlich ein
Bierausschank entwickelte. Das Bier bezog Berger damals, wie heute die Wirtsleut
Leitner,
von der Bad Reichenhaller Brauerei
Bürgerbräu. Als der geschäftstüchtige
Berger in
Ausnahm ging, übergab er
1697 Gut und Geschäft seinem Nachfolger
Josef Flatscher. |


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